Herbst 2022

geschrieben am: 04.10.2022

Ein erstaunliches Vegetationsjahr hat mit einem (leider etwas nassen) Herbst ein vers├Âhnliches Ende gefunden. Wir hatten eine au├čergew├Âhnliche lange Reifezeit von weit ├╝ber 100 Tagen (gerechnet vom Ende der Bl├╝te bis zur Weinlese). Die L├Ąnge dieses Zeitraumes ist entscheidend f├╝r die Aromenauspr├Ągung. So erwarten wir sortentypische, fruchtige und aromatische Wei├čweine. Die Rotweine waren ohnehin die
Gewinner des Jahres: Au├čerordentlich viele Sonnenscheinstunden f├╝hrten zu einer intensiven Farbauspr├Ągung
und einer hohen Reife, die einen ganz besonderen Rotweinjahrgang erwarten lassen.


Bei aller Freude bleibt aber doch die Sorge um den Klimawandel, der in der Tendenz immer hei├čere und trockenere Sommer bringen wird. Im Gegensatz zu vielen landwirtschaftlichen Kulturen verkraften dies die Weinberge in unseren tiefgr├╝ndigen L├Â├čb├Âden sehr gut. Dies war auch das wirklich erstaunlichste an diesem Jahrgang: Jeglicher Bodenbewuchs war braun und verdorrt – aber die Reben erfreuten sich dank tiefreichender Wurzelsysteme bester
Vitalit├Ąt.


So starteten wir Anfang September in die Weinlese. Dank sehr gesunder Trauben konnten die einsetzenden Regenf├Ąlle gut ├╝berstanden werden. Die Weinlese zog sich dann bis Anfang Oktober. Highlight der diesj├Ąhrigen Ernte war eine Gew├╝rztraminer Auslese mit 105┬░ Oechsle.

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